Ein freundliches Lächeln, und alles ist gut

    Aachener Zeitung 11.10.2017
    von Katrin Fuhrmann

     

    Nachbarschaftshilfe ist wichtig – die Organisation manchmal schwierig.
    Merkstein geht mit gutem Beispiel voran. 

     

    Setzen sich für die Nachbarschaftshilfe ein: Ehrenamtlerin Nicole Kasper-Kuklik,
    Ursula Kreutz-Kullmann vom Ouartiersbüro „Mitten in Merkstein“ und Ehrenamtler Heinz Bekeschus.
    Foto Katrin Fuhrmann
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    Herzogenrath. Vor etwa einem Jahr hatte Nicole Kasper-Kuklik (45) gemeinsam mit Ursula Kreutz-Kullmann vom Quartiersbüro „Mitten in Merkstein“ die Idee, die Nachbarschaft greifbarer zu machen und sie mit Leben zu füllen. Heißt konkret: Sie wollte, dass der Austausch und das Miteinander in ihrer Straße und Umgebung besser wird. Aus dem Wunsch ist mittlerweile ein Zusammenschluss einiger Ehrenamtler geworden, die sich in ihrem Quartier engagieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Kasper-Kuklik ist ein sogenannter „Infopunkt“. Sie ist Ratgeberin, Helferin und Vermittlerin in einem.

    Die 45-Jährige hat zwei Kinder – sechs und neun Jahre alt. Sie hat zwar einen Minijob, wegen der Kinder ist sie aber nicht Vollzeit berufstätig. „Ich wollte mich sozial engagieren“, sagt sie – um aktiv zu bleiben und sich mit anderen Menschen austauschen zu können.

    Sie hat in den vergangen Monaten kleine Flyer gebastelt und sie in die Briefkästen ihrer Nachbarn an der Johanesstraße geworfen. Grundsätzlich wurde das Projekt positiv angenommen, auch wenn die Nachfrage manchmal noch etwas besser sein könnte. Man dürfe eben auch nichts Großes erwarten. Und so sind es die kleinen Dinge, die Kasper-Kuklik bei ihrer Arbeit für die Nachbarschaft so schätzt. Blumengießen, Gartengeräte ausleihen, Kuchenbacken oder einfach mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es Fragen gibt. Und die gibt es zur Genüge