Unsere Vorgehensweise
Die Grundlage der Zusammenarbeit bildet ein respektvoller Umgang miteinander sowie regelmäßige Beratung und Gespräche. Gemeinsam wird die bestehende Familiensituation betrachtet und nach Veränderungs- und Bewältigungsmöglichkeiten gesucht.
Dabei werden die vorhandenen Fähigkeiten, Stärken und Eigenkräfte der Familie in den Mittelpunkt gestellt. Diese werden genutzt, um auch andere Sichtweisen und Handlungsstrategien zu entwickeln.
Die Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Sie basiert auf der Bereitschaft der Familie zur Mitarbeit und auf dem Wunsch, dass sich etwas verändert. Die Zusammenarbeit ist in der Regel längerfristig angelegt (mehrere Monate bis ca. zwei Jahre) und bedarf der Bewilligung durch das Jugendamt.
Die Termine finden vorwiegend in der häuslichen Umgebung statt und je nach Absprache und Bedarf mehrmals wöchentlich. Die Antragstellung für die Hilfe zur Erziehung (SPFH) muss im Voraus beim örtlichen Jugendamt erfolgen. Den Familien entstehen keine Kosten.
Intensität und Dauer der Zusammenarbeit sind individuell sehr unterschiedlich. In einem Hilfeplan werden gemeinsam Ziele, an denen gearbeitet wird, sowie Beginn bzw. Ende der Unterstützung verbindlich vereinbart.
Ziele in der Zusammenarbeit von Familien und SPFH sind z. B.:
- Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
- individuelle Förderung und Entwicklung von Kindern
- Verbesserung der Familienbeziehungen
- Verringerung familiärer Belastungen im Alltag
- Unterstützung der Entwicklung einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung

